Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

„Führen in agilen Organisationen: Für Transformation begeistern“
  • Manufaktur
  • News
  • „Führen in agilen Organisationen: Für Transformation begeistern“

Man muss das Unternehmen, so umgestalten, dass die Mitarbeiter mitmachen können und wollen.

Unter alten Bäumen auf Decken und Kissen: Zur zweiten Auflage des Sommer-Salons trafen sich Ende August im Park des Freiburger Waldhofs rund 40 Unternehmer und Führungskräfte. Ihr Thema war "Führen in agilen Organisationen: Für Transformation begeistern".

Als Impulsgebende hatte Beata Frenzel die Personalfachfrau Andrea Kurz (JobRad GmbH), die Resilienz-Spezialistin Elke Hambrecht (Volksbank Freiburg) und den Unternehmensberater Dr. Ulrich Lohmann (Proceed GmbH) eingeladen. Aus ihren jeweiligen Perspektiven kreisten sie das Thema Führungsverhalten und Transformation ein, bevor die Gäste miteinander nach Antworten für ihre jeweilige Gruppenfrage suchten.

Eine Veranstaltung, die das Wort „Transformation“ im Titel trägt, kommt ohne Rückgriff auf die Natur nicht aus. Seit Milliarden von Jahren vollziehen sich dort Wachstum und Wandel. Komplexität, Selbstorganisation, Anpassung, Vielfalt und Effizienz sind denn auch Begriffe, die zuerst die Ökologen, dann erst die Organisations- und Managementexperten gebrauchten.
Der richtige Platz für die Einführung in den Openair-Salon war deshalb eine hundertzwanzigjährige Atlaszeder im Park des Waldhofs. Seit Jahren krank, sind ihre Jahre gezählt. Wenn sie bald fällt, wird sich der Park transformieren. Die umstehenden Pflanzen werden sofort auf das Mehr an Licht, Wasser und Nährstoffen reagieren. Manche werden verschwinden, manche stärker sprießen. Neue Arten werden sich ansiedeln. Und vielleicht geht aus der neuen Pflanzengemeinschaft irgendwann wieder ein Baum hervor. Besser angepasst an Standort und Klima als der alte.

Auf der Impulse-Bank gelang der Brückenschlag sofort. Beata Frenzel zielte mit der Eingangsfrage auf Unternehmen, die eine radikale Transformation in Richtung Selbstorganisation und Netzwerkstruktur anstoßen. Sie werden auch als Musterbrecher bezeichnet. Doch welches Muster wird dort gebrochen? Für Ulrich Lohmann, früher bei der Allsafe GmbH selbst aktiver Musterbrecher, ist es die Auflösung der hierarchischen Organisationsform. Sie sei es, die Eigeninitiative und Verantwortung bremse. „Man muss das Unternehmen, so umgestalten, dass die Mitarbeiter mitmachen können und wollen.“ Die Effekte zeigten sich auf drei Ebenen: Auf der Wertebene sei Vertrauen das Wichtigste.

Auf der Strukturebene profitiere das Unternehmen von Synergien und Emergenzen, lasse es erst die Vernetzung der Mitarbeiter nach innen und außen bewusst zu. „Sie glauben nicht, was Sie für ein Potential im Unternehmen haben“, schwärmte Lohmann. Auf der Ebene der Rollenklarheit schließlich müssten sich Unternehmer und Führungspersonen neu definieren. Für sie gelte es, so zu handeln, dass das Potential aller im Unternehmen abrufbar ist.

Change-Experten wissen, dass dieser Weg in die Freiheit manchen Mitarbeitern Angst macht. Gefragt nach den Rahmenbedingungen, die Mitarbeiter in einer Transformation brauchen, fiel Andrea Kurz als erstes die Sinnorientierung ein. „Allen muss klar sein, warum die Veränderung stattfindet.“ Dabei sei Transparenz wichtig. In der Entscheidung, etwas Neues zu wagen stecke das Wort „Scheiden“. Etwas zurückzulassen tue auch weh. Weil eben nicht alles „schöner, schneller und toller“ werde, müsse auch über die unangenehmeren Seiten des Neuen gesprochen werden. Und zwar immer wieder. Vernetzte, dialogorientierte Mitarbeiter und Führungskräfte – brauchen die überhaupt noch eine Extraportion Resilienz? „Im Spannungsfeld von Agilität und Stabilität ist Resilienz besonders wichtig“, betonte Elke Hambrecht. „Unabhängig davon ist sie eine gute Investition in die eigene Gesundheit.“

In Phasen der Unsicherheit, wie sie typisch für Transformationsprozesse seien, gebe der Bambus das ideale Bild für resilientes Ver- halten vor: Tief verwurzelt biege er sich im Wind ohne je zu brechen.
Schon hier zeigte sich, dass Werte die Schnittmenge der drei Impulsgebenden bildeten. Wo nicht mehr Anweisungen und deren Kontrolle das Verhalten steuern, brauchen die Mitarbeiter eines Unternehmens einen inneren Kompass. Ulrich Lohmann war sich sicher, dass die Stimmung immer Chefsache ist. „Wenn der Boss schlecht drauf ist, sind es seine Mitarbeiter auch“, ist er überzeugt. Wer führe, müsse im gemeinsamen Arbeiten Zuversicht ausstrahlen. Und das nicht im Chefbüro, sondern durchaus einmal für mehrere Wochen im Großraumbüro. Das vermittle Haltung und Authentizität.

Die nachstehenden Bilder zeigen einige Szenen der Veranstaltung.

Zurück

Copyright 2020 Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V. All Rights Reserved.